Der Saal der tausend Spiegel

Irgendwo in einem Tempel gab es einen Saal der tausend Spiegel. Es begab sich, dass sich eines Tages ein Hund in diesem Tempel verirrte und in diesen Saal gelangte. Plötzlich, konfrontiert mit tausend Spiegelbildern, knurrte und bellte er seine vermeintlichen Gegner an. Diese zeigten ihm ebenso tausendfach die Zähne und bellten zurück. Worauf er noch tollwütiger wurde. Das führte schließlich zu so einer Überanstrengung, dass er erschöpft zu Boden sank.

Einige Zeit verging, und irgendwann kam ein anderer Hund in den gleichen Saal der tausend Spiegel. Auch dieser Hund sah sich tausendfach umgeben von seinesgleichen. Da wedelte er freudig mit seinem Schwanz, und tausend Hunde wedelten ihm entgegen und freuten sich mit ihm. Freudig und ermutigt verließ er den Tempel .

 

Das Geheimnis der Zufriedenheit

In einem abgelegenen Dorf lebte einst ein alter Mann namens Li.

Li war bekannt für seine Zufriedenheit, und viele Menschen kamen zu ihm, um das Geheimnis seines inneren Friedens zu erfahren.

Er wirkte stets ruhig, sein Lächeln sanft, und niemand konnte erkennen, dass ihn Sorgen oder Gier jemals berührten.

Eines Tages trat ein junger Mann an ihn heran, voller Neugier und mit einem Herzen, das sich nach Ruhe sehnte. „Li“, sagte der Junge, „wie gelingt es dir, so zufrieden zu sein? Wie bewahrst du dein Herz vor Unruhe und Sehnsucht?“

Li nickte, und ohne ein Wort zu verlieren, führte er den jungen Besucher hinaus aus dem Dorf, durch einen schmalen Pfad zwischen Feldern und Hügeln, bis sie zu einem stillen Teich gelangten. Das Wasser war klar und spiegelte die Wolken und das Sonnenlicht, das sanft auf die Oberfläche fiel. Li setzte sich auf einen großen, glatten Stein und wies auf das Wasser. „Schau auf diesen Teich?“ sagte er.  „Alles, was in ihn fällt – Regen, Blätter, Licht – wird aufgenommen, und doch kommt seine Oberfläche zur Ruhe“.

„So ist es auch mit Zufriedenheit. Sie entsteht nicht durch Besitz oder äußere Umstände, sondern durch das Annehmen dessen, was ist. Wer in der Lage ist, alles, was das Leben ihm schenkt – Freude wie Schmerz – zu akzeptieren, der findet innere Ruhe.“

Li machte eine Pause, blickte in die Augen des jungen Mannes und fuhr fort: „Jedes Annehmen trägt Wachstum in sich. Es macht das Herz stark und offen, es lässt uns reifen, selbst inmitten von Schwierigkeiten. Wenn du alles in deinem Inneren aufnimmst wie der Teich das Wasser, wirst du Weisheit und Gelassenheit entwickeln.“

Der junge Mann sah lange auf das glatte Wasser, spürte den leichten Wind in seinem Gesicht und hörte das Rascheln der Blätter. In dieser Stille erkannte er, dass Zufriedenheit nicht im Haben oder Streben liegt, sondern im Annehmen und Loslassen von Widerstand.

Indem er das Leben so akzeptierte, wie es war, konnte er innerlich wachsen und sein Herz weit öffnen, damit neues entstehen kann. Von diesem Tag an erinnerte er sich bei jeder Herausforderung an den stillen Teich, an das sanfte Lächeln des alten Li und daran, dass Zufriedenheit im Annehmen liegt, das zugleich inneres Wachstum schenkt.

 

Weisheit

Vor langer Zeit entschieden die Weisen, die Weisheit des Universums an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie so lange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.

Einer schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Doch der Mensch würde bald alle Berge erklimmen, und die Weisheit wäre dort nicht sicher genug versteckt.

Ein anderer schlug vor, sie an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen sie die Gefahr, dass der Mensch die Weisheit zu früh finden würde.

Dann äußerte der weiseste aller Weisen seinen Vorschlag:

"Ich weiß, was zu tun ist. Lasst sie uns im Menschen selbst verstecken. Er wird sie erst dann dort finden, wenn er reif genug ist, den Weg in sein Inneres zu gehen."

Und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.                                             (Verfasser unbekannt)

 

 Sei der Schöpfer deines Lebens. Nimm durch Lachen Einfluss auf deine Stimmungsfrequenz

Alles im Universum ist Energie. Auch wir Menschen – unser Geist, unsere Gefühle und unser Körper – sind vibrierende Energie, die auf einer bestimmten Frequenz schwingt. Je nachdem, auf welcher Frequenz wir schwingen bzw. auf welchem individuellen Schwingungsniveau wir uns befinden, leben wir in einer vollkommen anderen Realität. Wir nehmen bestimmte Dinge wahr oder auch nicht wahr, unsere Perspektive ist entweder weit oder eng, wir können Zusammenhänge sehen oder nicht. Durch gezieltes Lachen kannst du deine Freqenz erhöhen.

"Realität ist eine Illusion, allerdings eine sehr hartnäckige. Passen Sie sich der Frequenz der Realität an, die Sie sich wünschen, und Sie kommen nicht umhin, sie zu bekommen. Das ist keine Philosophie, das ist Physik.“ (Albert Einstein)